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Willkommen auf meiner Website!


Hier können Sie Informationen finden zur hamburgisch-jüdischen Geschichte, überJüdische Friedhöfe und zum Projekt Stolpersteine mit Biografien der Wandsbeker NS-Verfolgten. Ferner können Sie Aufsatze über Martha Freud und Arnold Zweig lesen. Unter Aktuelles können Sie Veranstaltungen oder neue Publikationen abrufen oder sich Links zu verwandten Seiten anschauen.


Wenn Sie Fragen haben oder möchten, dass ich für Sie etwas erforsche oder schreibe, können Sie sich an mich wenden. Ich helfe Ihnen gerne, wenn es meine Zeit erlaubt und mich das Projekt interessiert.









Das ist meine Mail-Adresse. Ich freue mich über Ihre Anfragen!

Nun möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen:
Ich habe Lehramt an Volks- und Realschulen studiert und nach dem Referendariat begonnen, mit Migranten zu arbeiten. Das ist mit Unterbrechungen bis heute so geblieben. Eindrücke aus meinem Arbeitsalltag sind u.a. in meinen Kriminalroman "Gefährliche Wanderung" eingeflossen.

Mein Hauptinteresse gilt jedoch der hamburgisch-jüdischen Geschichtsforschung. Dabei ist es mir wichtig, an die vernichteten jüdischen Gemeinden zu erinnern und den Spuren einzelner Familien nachzugehen. 1986 habe ich als Mitarbeiterin des Heimatmuseums Wandsbek mit ersten Forschungen zur jüdischen Geschichte Wandsbeks begonnen. Dazu gehörten neben Forschungen in Archiven auch Interviews mit Zeitzeugen im In- und Ausland (Israel und London). Auf der Basis meiner Recherchen konnte ich 1988 eine Ausstellung präsentieren, die zuerst im Bezirksamt Wandsbek gezeigt wurde. 1989 erschien mein Buch "Die Juden in Wandsbek - Spuren der Erinnerung 1604-1940"; 1991 folgte die 2. Auflage. Die Publikation ist vergriffen und kann nur noch antiquarisch erworben werden. Eine Neuauflage ist angedacht, aus Zeitgründen konnte ich sie noch nicht realisieren.
1990 konnte ich bei der Ausstellung "400 Jahre Juden in Hamburg 1590-1990" mitarbeiten, die im Museum für Hamburgische Geschichte bis 1991 zu sehen war. Ich habe das Begleitprogramm zur Ausstellung zusammengestellt, Fakten und Bildvorlagen für eine Ton-Dia-Schau über die Wandsbeker Gemeinde zur Verfügung gestellt und zwei Aufsätze für den wissenschaftlichen Begleitband zur Ausstellung geschrieben, darunter ein Lebensbild über Martha Freud.
1991 erhielt ich von der Geschichtswerkstatt Eimsbüttel, der Galerie Morgenland, den Auftrag für ein Manuskript über Juden im Eimsbüttel. An dem 1992 erschienenen Band "'Wo Wurzeln waren...' Juden in Eimsbüttel 1933 bis 1945" war ich als Co-Autorin beteiligt.
1992 ist auch der oben erwähnte Kriminalroman erschienen (und 1996 noch einmal als Taschenbuch). Nachdem ein Filmprojekt nicht zustande gekommen war und auch meine Drehbuchideen nicht zu Einnahmen führten, gab ich die Ausflüge in die Bellestristik auf.
Die historischen Forschungen lagen mir zwar weiterhin am Herzen, doch es erwies sich als schwierig, Folgeaufträge zu realisieren, insbes. solche, die bezahlt wurden. Der Markt für sogen. ehrenamtliche Arbeit schien dagegen zu wachsen.






Seit 2003 stehen nebenberufliche Recherchen zum Gedenkprojekt Stolpersteine in Wandsbek und (sich daraus ergebende) genealogische Forschungen im Mittelpunkt meiner Arbeit. 2004, anlässlich einer Gedenkfeier der Bezirksversammlung Wandsbek zum 27. Januar, konnten erste Ergebnisse in einer Broschüre und Power-Point-Präsentation gezeigt werden, wobei Eva-Maria von Nerling Layout und Design übernommen hat.
Von 2006 bis 2008 habe ich analog zu bereits verlegten Stolpersteinen Wandsbeker Biografien recherchiert und veröffentlicht. Insgesamt ist einiges an Veröffentlichtem und Unveröffentlichem zustande gekommen.
2009 habe ich eine Familie in New York besucht und zu Kindertransporten nach England befragt. Der Text ist geschrieben und für eine Publikation des Stadtteilarchivs Ottensen vorgesehen, die im Frühjahr 2010 erscheint.





Mittlerweile bin ich Kundin der Deutschen Rentenversicherung und kann mich wieder dem Wesentlichen widmen.
Seitdem beschäftige ich mich mit dem Ersten Weltkrieg, anfangs mit den zahlreichen Feldpostkarten aus Familienbesitz.
Auf einer Gedenkfahrt, an der ich Anfang August 2014 teilgenommen habe, entdeckte ich auf deutschen Soldatenfriedhöfen in Nordfrankreich auch Gräber gefallener Soldaten jüdischen Glaubens, zufällig auch das des 19jährigen Wandsbekers. Manfred Heimberg. Ich werde mich weiter mit dem Thema beschäftigen, ein Artikel ist in Arbeit.


Ansicht der Gräber von Manfred Heimberg und Max Marx auf einem Soldatenfriedhof in Frankreich



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